Green Horse Ranch

...your horseback operator in Ecuador since 1995

Geheimnisvolle Anden

(8 -9 Tage)

Dieser Ritt umfasst unsere verschiedenen Routen und führt uns durch das unberührte Herz der Anden. Entdecken Sie die unglaubliche Vielfalt andiner Landschaften: Endlos grüne Berge, tiefe Schluchten, blühende Orchideen, Urwald und Kakteenwüste, Vulkane und Flüsse, traditionelles Farmland und tropische Wildnis, sonnige, heisse Täler und kühle, windbeherrschte Höhen, koloniale Hacienden und präkolumbine Ruinen.

1. Tag

Vormittags bleibt Zeit zur Akklimatisierung und für eine kleine Stadtumschau. Um 12 Uhr Abholung durch unseren Privattransport und Fahrt zum Äquatordenkmal Mitad del Mundo, welches uns einen Eindruck davon vermittelt, wie die ehemals hier ansässigen Kulturen des “Erdzentrums” gelebt haben und welches Wissen sie besassen. Vor über 1000 Jahren bestimmten sie bereits den genauen Verlauf der Äquatorlinie, womit sich 700 Jahre später die Europäer schwer tun sollten.

Starting in Pululahua

Abendritt zum Einfühlen in Pferd und Land-schaft. Unsere Mondscheinritte lassen das geheimnisvolle Ambiente des alten Vulkans noch einmal ganz anders erfahren. Unser Weg führt aus der Dämmerung durch den Abendnebel in die nur noch von Glühwürm-chen, Sternen und Mond beleuchtete Finsternis. Das Ganze fühlt sich an wie eine Mischung aus Herr der Ringe, Nebel von Avalon und Sterntaler und ist für jeden Naturliebhaber faszinierend. Ein schaurig-schönes Gänsehaut-Erlebnis, bei dem wir lernen, uns unseren Pferden völlig anzuvertrauen. Vom Pferderücken geht es gleich an den Dinnertisch und in gemütliche Cabañas.

Cutting the trail to El Aguacatal

2.Tag

Heute entdecken wir die spektakuläre Land-schaft dieses majestätischen Vulkans bei Tageslicht noch einmal ganz neu. Durch stetig wechselnde Vegetationszonen umran-den wir den kegelförmigen Lavadom in seiner Mitte, welcher Zeugnis ablegt von ver- gangener vulkanischer Aktivität. Inmitten von üppigem Bergnebelwald überqueren wir ero- dierte Lavafelder mit blühenden Orchideen und mineralischen Quellen.

3.Tag

Auf versteckten Pfaden geht es vorbei an tiefen, von Lavaströmen gekerbten Schluch-ten. Wir verlassen den Vulkan und gelangen schliesslich in das wild-romantische Flusstal des Guayllabamba, welches schon vor über 1000 Jahren von einheimischen Kulturen besiedelt wurde, die hier sowohl Ackerbau betrieben als auch ihren Göttern Tempel bauten und überdies bereits den genauen Verlauf der Äquatorlinie kannten! Wenn die Strahlen der Abendsonne über den Terrassen der Festung "Portalanza" durch die Wolken brechen, ist das ein Anblick wie nicht von dieser Welt. Kalte Caipiriñha, heisses Kaminfeuer und leckeres Abendessen auf der ehemaligen Jesuitenhacienda Niebli de la Compañía.

Crossing Fangorn Forest


4.Tag


Wir geniessen den - wahrscheinlich! - sonnigen Morgen im fernab der Zivilisation gelegenen Guayllabamba-Tal, in dem zwischen dichtem Urwlad Zuckerrohr, Kaffeesträucher und viele tropische Früchte gedeihen und füllen unseren Magen mit Sonja’s Sammelsorium ecuadorianischer Frühstücksköstlichkeiten.


The Sacred Valley


Unser Ritt führt weiter über aussichtsreiche Gallappstrecken entlang der Flanken der Guayllabamba Schlucht, taucht wieder ein in überwucherte Pfade, flankiert Grabhügel, Terrassenanlagen und mit Petroglyphen versehene Felsen. Zeugnisse erloschener Kulturen begegnen uns auf unserem Weg und weisen auf eine geheimnisvolle Vergangenheit. All dies eingebettet in ein südliches Klima mit ständig wechselnden Landschaften macht unseren Reitausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis.


5.Tag

Den Festungshügel “Portalanza”, den wir nun seit 2 Tagen immer mal wieder aus der Ferne gesehen haben, wollen wir heute noch näher erkunden. Ein Schleifenritt von der Ranch führt uns bis auf die Ebene vor dem Terrassenberg, auf der vor vielen Jahrhunderten einst eine Siedlung der Quitu-Cara lag. Erneut tauchen wir ein in tropisches Klima mit üppiger Vegetation und Zikadengesang. Die dramatische Berg- und Talwelt schlägt uns einmal mehr in ihren Bann. Erholung im Hostal eigenen Yacuzzi kann heute gut angebracht sein.

6. Tag

Heute führt uns der Ritt durch lichte Bambuswälder stetig bergan. Nach und nach eröffnen sich herrliche Ausblicke auf die Welt zu unseren Füssen und auf das hinter uns zurück bleibende Gebiet der vergangenen Reittage. Auf abgelegenen kleinen Gehöften ringen die Hochlandbauern dem humus-armen Boden auf den steilen Feldern einen spärlichen Ertrag ab. Türkise Stare spotten von silberglänzenden Zykropienbäumen.

Übernachtung in der agrartouristischen Naturschutzstiftung im Bergdorf Yunguillas, wo wer möchte mehr lernen kann über den Zusammenhang nachhaltiger Landwirtschaft, Ökoturismus und dem Schutz und Erhalt letzter andiner Primärwälder. Selbstgemachte Marmeladen aus organischem Anbau sind hier ebenso zu erstehen wie frischer Bergkäse.


7. Tag

Wieder einmal begeben wir uns auf Spurensuche ecuadorianischer Geschichte. Nach aussichtsreichem Ritt entlang des Berggrates, folgt ein guter Teil unserer heutigen Strecke einem alten Schmuggler-Pfad auf tunnelartigen Urwaldwegen. Über diese, ursprünglich vor Hunderten von Jahren von der Urwaldkultur der Yumbos angelegten Pfade, wurde während der Prohibitionszeit Zuckerrohrschnaps per Esel aus den Küstengebieten ins Hochland geschmuggelt.
Abwechslungsreiche Natur, weite Ausblicke über den Wald, reiche Vogel- und Pflanzenwelt begegnen uns auf der kurzen Strecke im Reich des Tucan. Übernachtung im privaten Gästehaus von Marcelo und Maritza in Pelagallo.

8. Tag

Für Frühaufsteher hält Maritza immer das Fernglas und die Wanderschuhe parat, um sie auf einen nahe gele-genen Aussichtspunkt zu schleppen. Das sehr reichhaltige Frühstück kompnesiert alle Mühen. 

Entspannter Rückritt zur Green Horse Ranch, bei dem wir die Eindrücke der letzten Tage sacken lassen können. Immer wieder geniessen wir weite Ausblicke über Täler und Berge, durch die unser Ritt uns geführt hat. Abschiedsumtrunk und Heimfahrt nach Quito. Ankunft im Hotel zwischen 17 und 18 Uhr.

 
Scheiden tut weh
 

Optionaler 9. Tag


Anstatt am 8. Abend in Quito auszusteigen, laden wir ein, zum Ausklang und zur Erholung entweder die Vogelwelt in der Bellavista Bird Lodge zu erkunden oder in den den vulkanischen Quellen von Papallacta zu entspannen. 


Preis/Person für das Kernprogramm 8 Tage/ 7 Nächte:                              1550,- USD


Preis/Person pro Zusatztag/ -nacht mit den beschriebenen Leistungen:     250,- USD

Einzelzimmerzuschlag (soweit verfügbar):                                                  270,- USD


Teilnahmevoraussetzungen: 2 bis 8 Personen mit fortgeschrittener Reiterfahrung. Gute Kondition und Abenteuergeist erforderlich. Das Gewicht der Teilnehmer/innen darf 85 kg nicht überschreiten.